Berlin (dpa) - Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich vor einem zu hohen Abschluss gewarnt. «Wenn man zu hoch abschließt, dann löst man eine Privatisierungswelle vor allem bei den Kommunen aus», sagte Friedrich in der ARD. Es sei verständlich, dass die Beschäftigten Geld brauchten, und die Arbeitgeber wollten auch keine Nullrunden. Doch es gebe klare Grenzen. Die Kommunen stünden in einem harten Wettbewerb mit privaten Anbietern, etwa im Bereich der Entsorgungsbetriebe.