FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwoch in ruhigem Handel leicht im Plus halten können. Nach den jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke dürften vor allem US-Konjunkturdaten das Zeug haben, das Währungspaar zu bewegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3330 US-Dollar und damit geringfügig mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3333 (Montag: 1,3276) Dollar festgesetzt.

Nachdem Fed-Chef Bernanke den Dollar zum Wochenauftakt unter Druck gebracht hatte, indem er auf die weiterhin kritische Lage am US-Arbeitsmarkt verwies, verfolgen Anleger mit Argusaugen die Konjunkturdaten aus den USA. Hintergrund ist die Möglichkeit einer dritten Runde der quantitativen Lockerung, also eines weiteren Wertpapierkaufprogramms der Fed, um frisches Geld in die Wirtschaft zu pumpen. Am Nachmittag steht mit den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter ein wichtiger Makroindikator zu Veröffentlichung an. Nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz dürften schwache Daten den Dollar weiter in Mitleidenschaft ziehen.