Osnabrück (dpa) - Schon im vergangenen September hatte die Polizei Hinweise, dass der Tatverdächtige im Emder Mordfall Kinderpornografie hortete. Die zuständige Polizeibehörde habe aber nicht rechtzeitig darauf reagiert, berichtete der stellvertretende Osnabrücker Polizeipräsident, Friedo de Vries. Ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vom 30. Dezember sei bis heute nicht umgesetzt worden. «In dem Fall ist es zu für mich nicht nachvollziehbaren Verzögerungen gekommen», sagte de Vries. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann sicherte eine lückenlose Aufklärung der Panne zu.