Berlin (dpa) - Auch nach dem klaren Bekenntnis von Kanzlerin Angela Merkel zum Betreuungsgeld wächst der Widerstand gegen das Projekt. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt hält das ganze Vorhaben für unsinnig. Er hoffe sehr, dass die Koalition davon Abstand nehme, sagte er der «Bild»-Zeitung. Die Leistung sei teuer und setze Anreize dazu, nicht zu arbeiten. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund verlangte ebenfalls, auf das Projekt zu verzichten. Auch aus den Reihen von Schwarz-Gelb kam neue Kritik. Das Betreuungsgeld passe nicht in die Zeit, sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring.