Berlin (dpa) - Trotz des klaren Eintretens von Kanzlerin Angela Merkel für das Betreuungsgeld geht der Streit über diese neue familienpolitische Leistung weiter. Das Betreuungsgeld passe nicht in die Zeit, sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring der «Passauer Neuen Presse». Wenn die Union das Projekt aufgebe, werde die FDP nicht im Wege stehen. Inzwischen haben bereits 24 CDU-Abgeordnete ihre Ablehnung des Betreuungsgeldes angekündigt. Die CSU ist aber dafür und pocht auf Einhaltung der Koalitionsabsprachen.