Berlin (dpa) - Die deutschen Bischöfe haben sich in ihren Karfreitagspredigten gegen Hass und Gewalt, Eigennutz und materielles Streben gewandt. Gleichzeitig forderten sie die Christen zu festem Glauben auf. Angesichts von Euro-Krise und Terrorgefahren, aber auch persönlicher Trauer und Not dürften sie nicht an Gott zweifeln. Das sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, laut Manuskript im Willibrordi-Dom zu Wesel. Mehrere Bischöfe gingen auf das Blutvergießen in Syrien ein.