Rom/Jerusalem (dpa) - Die Osterfeierlichkeiten in Rom werden heute mit dem traditionellen Kreuzweg fortgesetzt. Papst Benedikt XVI. verfolgt die Prozession, mit der Gläubige an die Leidensstationen Jesu erinnern. Die Meditationen dazu wurden von einem italienischen Ehepaar verfasst.

Eine kurze Ansprache Benedikts beendet die beliebte Zeremonie, die als eine der schönsten Andachten im römischen Kirchenjahr gilt.

In Jerusalem werden tausende Christen zur Prozession durch die Via Dolorosa erwartet, dem Leidensweg Jesu. In das Heilige Land sind in der Karwoche nach israelischen Behördenangaben 125 000 Touristen aus dem Ausland gereist. Der Überlieferung nach wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt.

Besonders voll dürfte es in Jerusalem auch deshalb werden, weil die Juden ihr Pessach-Fest feiern. Das einwöchige Fest gehört zu den wichtigsten jüdischen Festen und beginnt in diesem Jahr am Karfreitag. Die Juden erinnern damit an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten.

Christliches Informationszentrum Jerusalem, englisch