Rom/Jerusalem (dpa) - Die Osterfeierlichkeiten in Rom werden heute mit dem traditionellen Kreuzweg fortgesetzt. Papst Benedikt XVI. verfolgt die Prozession, mit der Gläubige an die Leidensstationen Jesu erinnern. Die Meditationen dazu wurden von einem italienischen Ehepaar verfasst.

Eine kurze Ansprache Benedikts beendet die beliebte Zeremonie, die als eine der schönsten Andachten im römischen Kirchenjahr gilt.

In der Altstadt von Jerusalem hat unterdessen die traditionelle Prozession durch die Via Dolorosa begonnen. Angeführt von Franziskaner-Mönchen empfinden dabei hunderte von Gläubigen den Leidensweg Jesu nach. Einige trugen große Holzkreuze ein Stück der Strecke, andere kleine Nachbildungen. Tausende Menschen säumen traditionell den Weg der Prozession.

Jesus wurde nach christlichem Glauben am Karfreitag verurteilt und auf dem Hügel Golgatha gekreuzigt. 14 Stationen auf dem Leidensweg markieren die Stellen, an denen er unter dem Gewicht des schweren Holzkreuzes zusammenbrach.

Am Morgen hatte der lateinische Patriarch Fouad Twal in der Grabeskirche in Jerusalem die religiösen Feierlichkeiten zum Karfreitag im Beisein von mehreren hundert Gläubigen begonnen. Die Kirche steht der Überlieferung nach an der Stelle, an der Jesus Christus gekreuzigt und dann begraben wurde.

Christliches Informationszentrum Jerusalem, englisch