Berlin (dpa) - Auf der Führungsebene der Piratenpartei wird der Ruf nach einer Bezahlung der Bundesvorstandsmitglieder laut. Es gehe nicht, ein Führungsamt nur ehrenamtlich auszuüben. Das sagte der Spitzenkandidat für die Nordrhein-Westfalen-Wahl, Joachim Paul, dem «Spiegel». «Wenn Piraten als Abgeordnete im Parlament sitzen und Diäten bekommen, kann es nicht sein, dass der Parteivorstand unbezahlt bleibt.» Außerdem forderte er eine weitere Verbreiterung des Programms: Die Piraten müssten sich zu allen Themen positionieren, auch in der Wirtschafts- und Außenpolitik.