Prag (dpa) - Delegierte der Piratenparteien aus mehr als 20 Ländern beraten heute in Prag über die Gründung einer Europäischen Piratenpartei. Die Gastgeber bezeichnen die Konferenz als einen ersten Schritt hin zu einem koordinierten Piratenprogramm für die Europawahlen 2014.

«Es gibt mehrere Varianten, wie diese gemeinsame Plattform aussehen könnte», räumte der Vorsitzende der tschechischen Piratenpartei, Ivan Bartoš, am Freitag ein.

Gespannt sind die Piraten auf ihre deutschen Kollegen, die zuletzt in Berlin und im Saarland Wahlerfolge feiern konnten. «Kleinere Parteien, die noch nicht so weit sind, können von ihren Erfahrungen sicherlich profitieren», sagte Bartoš.

Zu der Vollversammlung des Weltverbands Pirate Parties International (PPI) am Samstag und Sonntag entsendet jedes Mitglied bis zu sechs Delegierte. Bei Abstimmungen hat jedes Land aber nur eine Stimme. Aus Schweden kommt der Gründer der ersten Piratenpartei, Rickard Falvinge.

PPI-Programm in Prag