Kairo (dpa) - Ägyptens früherer Geheimdienstchef Omar Suleiman darf nicht der erste Präsident nach dem Sturz Husni Mubaraks werden. Auch der Salafist Hasem Abu Ismail und der Vertreter der mächtigen Muslimbrüder, Chairat al-Schater, dürfen nicht zur Wahl Ende Mai antreten. Die Wahlkommission lehnte die Anträge der drei und sieben weiterer Bewerber ab. In einer Wahlumfrage lag Suleiman vorn. Die Wahlkommission begründete seine Ablehnung damit, dass er in einer der 27 Provinzen nicht genügend Unterschriften gesammelt habe.