Freiburg (SID) - Der SC Freiburg ist unter seinem neuen Trainer Christian Streich im eigenen Stadion einfach nicht zu schlagen. Im Baden-Derby gegen 1899 Hoffenheim holten die Breisgauer am 31. Spieltag mit dem 0:0 einen weiteren wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Damit sind die Breisgauer in sämtlichen sieben Heimspielen seit des Amtsantritts von Streich unbesiegt.

Nach acht Partien in Folge ohne Niederlage liegen die Breisgauer drei Spieltage vor dem Saisonende acht Punkte vor dem ersten direkten Abstiegsplatz. Für die Gäste bedeutet das Remis hingegen nach zuletzt zwei Auswärtssiegen wohl das endgültige Ende der Träume von der Europa League.

Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw unter den 23.500 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene und von beiden Team offensiv geführte Partie. Allerdings verpassten es beide Mannschaften zunächst, sich gefährliche Torchancen herauszuspielen.

Die Gastgeber kamen in der siebten Spielminute zur ersten Chance, als Verteidiger Fallou Diagne nach einem Freistoß von Jonathan Schmid den Ball aus klarer Abseitsposition im Hoffenheimer Tor unterbringen konnte. Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) verweigerte dem Treffer zurecht die Anerkennung.

Nach gut einer Viertelstunde hätten die Gastgeber in Führung gehen können. Doch Sebastian Freis schoss den bereits am Boden liegenden Daniel Williams im Strafraum an (16.) und verpasste so das 1:0. Auch danach besaßen die Freiburger die besseren Chancen, zeigten vor dem Tor aber immer wieder Nerven.

Nach 35 Minuten setzte Garra Dembélé mit einem feinen Hackentrick den nach seiner abgesessenen Gelbsperre in die Starformation zurückgekehrten Cedric Makiadi in Szene, doch dessen Schuss konnte Marvin Compper abblocken. Die einzig nennenswerte Torgelegenheit der harmlosen Gäste in der ersten Hälfte vergab Andreas Beck kurz vor dem Halbzeitpfiff (40.).

Auch im zweiten Durchgang blieben die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft mit den besseren Torgelegenheiten. Nach einem Freistoß von Schmid strich ein Kopfball von Daniel Caligiuri nur knapp am Tor der Gäste vorbei (57.).

Das Team von Trainer Markus Babbel blieb weiterhin harmlos, zeigte aber zumindest in den Defensive eine konzentrierte Leistung. Nur ein Fernschuss des eingewechselten Ryan Babel verfehlte das Freiburger Tor nur knapp (69.). Danach verhinderte 1899-Keeper Tom Starke mit einem tollen Reflex die Freiburger Führung durch Caligiuri (71.). Nur zwei Minuten später scheiterte Makiadi am Pfosten.

Bei den Freiburgern waren Schmid und Makiadi die besten Spieler, während aufseiten der Gäste vor allem Williams und Torhüter Starke gefallen konnten.