Berlin (dpa) - Im schwarz-gelben Regierungslager wird der Streit über das Betreuungsgeld schärfer. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer warnte die CDU und die zuständige Familienministerin Kristina Schröder, beim Gesetzgebungsverfahren zum umstrittenen Betreuungsgeld vom Koalitionskompromiss abzuweichen. Das Betreuungsgeld sei für die CSU keine Pflichterfüllung, sondern ein Herzensanliegen, sagte Seehofer dem Magazin «Der Spiegel». Schröder will die Auszahlung des Geldes an Vorsorgeuntersuchungen knüpfen.