Kabul (dpa) - Nach der Niederschlagung der Taliban-Angriffe in Afghanistan wird das Ausmaß der 18-stündigen Gefechte deutlich: Bei den Kämpfen zum Auftakt der Frühjahrsoffensive der Taliban sind nach Angaben des Innenministeriums 47 Menschen getötet worden, darunter 36 Taliban-Kämpfer. Die Bundesregierung sieht in dem Großangriff der Taliban aber nicht den Beginn einer Frühjahrsoffensive und bleibt bei ihren Plänen für den Bundeswehr-Abzug. Die Verringerung der deutschen Truppen am Hindukusch werde planmäßig fortgesetzt, sagte Außenminister Guido Westerwelle in Berlin.