Greuther Fürth feiert Bundesliga-Aufstieg

Dresden/Fürth (dpa) - Der Spielvereinigung Greuther Fürth ist der erste Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte nicht mehr zu nehmen. Dank der Schützenhilfe von Dynamo Dresden durch den 2:1-Sieg vor eigenem Publikum über Fortuna Düsseldorf im Montagsspiel der 2. Fußball-Bundesliga kann die Spielvereinigung nur noch theoretisch von einem der beiden direkten Aufstiegsplätze verdrängt werden. Vor den letzten drei Zweitligaspielen hat Tabellenführer Greuther Fürth neun Punkte Vorsprung vor dem Dritten SC Paderborn und ein um 31 Treffer besseres Torverhältnis. Das Düsseldorfer Gastspiel in Dresden verfolgte die Fürther Mannschaft gemeinsam im VIP-Raum des eigenen Stadions und feierte den so gut wie geschafften Bundesliga-Aufstieg.

Mourinho: Real Madrid plagt kein Bayern-Komplex

München (dpa) - Real Madrid strotzt vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Bayern München vor Selbstvertrauen. Trainer José Mourinho zollte dem deutschen Fußball-Rekordmeister vor dem Halbfinal-Hinspiel am Dienstagabend zwar höchsten Respekt, einen «Bayern-Komplex» der Königlichen wies er aber trotz bislang acht Niederlagen und nur einem Unentschieden in München weit von sich: «Das sind historische Zahlen, die keine Bedeutung haben. Wir müssen sehen, was wir reißen können.»

Staatliche Eingriffe in Club-Belange: St. Pauli wehrt sich

Hamburg (dpa) - Zweitligist FC St. Pauli will gerichtlich dagegen vorgehen, dass staatliche Organe in die Belange von Fußball-Vereinen eingreifen. Hintergrund ist die Verfügung der Hamburger Polizei, für das Punktspiel gegen den FC Hansa Rostock am Sonntag keine Karten an den Gästeverein abzugeben. Gegen das Ticketverbot für Hansa-Fans hatte der FC St. Pauli zuerst vor dem Hamburger Verwaltungsgericht geklagt und verloren. Auch das Oberverwaltungsgericht lehnte am Montag die Beschwerde des Vereins ab.

Skispringer Freund am Rücken operiert

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands Skisprung-Ass Severin Freund ist nach einem Bandscheibenvorfall wegen akuter Schmerzen am Rücken operiert worden. Der 23-Jährige muss nach dem am Montag vorgenommenen Eingriff eine etwa zweiwöchige Trainingspause einlegen, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit. «Die Operation verlief sehr gut und war notwendig», erklärte Christoph Siepe, Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums in der Schön Klinik München Harlaching.

Ehemaliger DEB-Kandidat Krueger kehrt aus NHL zurück

Berlin (dpa) - Der ehemalige Trainer-Wunschkandidat des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Ralph Krueger, wird die NHL verlassen und nach Europa zurückkehren. Das sagte der 52 Jahre alte Schweizer der Plattform «20 Minuten online» am Montag. Krueger war zuletzt Assistenzcoach bei den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga und hatte eine Engagement als Bundestrainer wegen dieses Jobs abgesagt. Zuletzt unterstrich der frühere Bundesligastürmer in einem Interview aber schon, ein Angebot des DEB nicht abzulehnen: «Es wäre eine riesige Ehre.» Derzeitiger Bundestrainer ist Kruegers Landsmann und langjähriger Assistent in der Schweiz, Jakob Kölliker.

Positiver EPO-Test: Katusha-Radprofi Galimsjanow suspendiert

Berlin (dpa) - Der russische Radprofi Denis Galimsjanow ist positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden. Wie der Radsport-Weltverband UCI am Montag mitteilte, wurde der Sprinter aus Hans-Michael Holczers Katusha-Mannschaft deswegen vorläufig gesperrt. Den positiven Befund habe das Kölner Anti-Doping-Labor bei einer Probe Galimsjanows vom 22. März gestellt. Laut den UCI-Regularien bleibt der 25-Jährige so lange von allen Aktivitäten im Radsport ausgeschlossen, bis der zuständige russische Verband ein Urteil fällt.

Kenias Läufer dominieren beim Boston-Marathon

Boston (dpa) - Die kenianischen Läufer sind am Montag beim 116. Boston-Marathon zu einem Dreifach-Erfolg gekommen. Der 29-jährige Wesley Korir gewann bei Temperaturen von mehr als 30 Grad in 2:12:40 Stunden vor Levy Matebo und Bernard Kipyego. Korirs Sieg war der 19. Erfolg eines Kenianers beim ältesten Städte-Marathon der Welt seit 1991. Titelverteidiger Geoffrey Mutai (Kenia), der bei seinem Erfolg im Vorjahr, in 2:03:02 Stunden die schnellste Zeit der Marathon-Geschichte gelaufen war, musste nach 29 Kilometern aufgrund von Krämpfen aufgeben.