Berlin (dpa) - Anonymisierte Bewerbungen ohne Namen, Geschlecht, Foto und Nationalität erhöhen die Chancen für Migranten und Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Dies ist das Fazit eines - allerdings nicht repräsentativen - Modellprojekts der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Dabei geht es um Bewerbungen, die nur Auskunft über die Qualifikation des Stellensuchenden geben. Laut Abschlussbericht werden Bewerber etwa mit türkischen Namen oder Frauen mit Kindern bei anonymisierten Bewerbungsverfahren häufiger zu Vorstellungsgesprächen eingeladen als bei konventionellen Ausschreibungen.