Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi ist zwar zu Gesprächen über einen Sanierungsbeitrag der Beschäftigten bei Schlecker bereit, verlangt aber mehr Informationen zur Lage der insolventen Drogerie-Kette. Vor den weiteren Verhandlungen um einen Sanierungstarifvertrag für die verbliebenen Schlecker-Beschäftigten warf die Gewerkschaft der Insolvenzverwaltung vor, nicht ausreichend Informationen herauszurücken. Zudem kritisierte Verdi Lieferengpässe bei Filialen. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz müsse sofort handeln. Geiwitz fordert nach Gewerkschaftsangaben 15 Prozent Lohnverzicht.