Berlin (dpa) - Rund sechs Wochen vor dem Finale des Eurovision Song Contests in Baku haben Menschenrechtler erneut die Lage in Aserbaidschan angeprangert. Die Situation verschlechtere sich, sagte Rassul Dschafarow von der Demokratiekampagne «Sing for Democracy» in Berlin. Der Menschenrechts-Beauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, äußerte sich ähnlich. Er sei aber nicht für einen Boykott des Musikwettbewerbs am 26. Mai. Die autoritär regierte Ex-Sowjetrepublik steht wegen Korruption, mangelnder Pressefreiheit, politischer Häftlinge und Zwangsräumungen in der Kritik.