Oslo (dpa) - Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik darf sich heute selbst vor Gericht erklären. Er soll zu seinen Motiven für die Anschläge in Oslo und auf ein Jugendlager auf der Fjordinsel Utøya im vergangenen Sommer aussagen. Nach Angaben seines Verteidigers Geir Lippestad ist mit schockierenden Aussagen zu rechnen. Breivik tue es leid, dass bei seinen Attentaten nicht noch mehr Menschen gestorben seien. Der 33-Jährige muss sich für den Tod von 77 Menschen verantworten. Der rechtsradikale Islamhasser ist wegen Terrorismus und vorsätzlichen Mordes angeklagt.