Oslo (dpa) - Einer der Laienrichter im Prozess gegen den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik soll Medienberichten zufolge im Internet die Todesstrafe für den Attentäter gefordert haben.

Vom Facebook-Konto des Schöffen habe jemand einen Zeitungsartikel mit den Worten kommentiert «Die Todesstrafe ist die einzig gerechte in diesem Fall!», berichtete die Internetzeitung «Vepsen».

Staatsanwalt Svein Holden bestätigte dem Fernsehsender NRK, er sei darüber informiert worden. Die Polizei prüft den Berichten zufolge nun die Aktivität des Laienrichters auf seiner Facebook-Seite. Sollte sich bestätigen, dass er den Kommentar selbst geschrieben hat, könnte er für befangen erklärt werden.

Gerichtsinformationen zum Breivik-Fall, auf norwegisch