Bad Homburg (dpa) - Die Tarifverhandlungen für die rund 550 000 Beschäftigten der deutschen Chemie-Industrie haben auf regionaler Ebene begonnen.

In Bad Homburg bei Frankfurt kamen die Delegationen der Gewerkschaft IG BCE und des Arbeitgeberverbandes HessenChemie zusammen, um über die künftigen Entgelte und Arbeitsbedingungen der rund 92 000 Chemie-Beschäftigten in Hessen zu sprechen. In dem Bundesland ist traditionell die Pharma-Sparte sehr stark vertreten.

Die Gewerkschaft verlangt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 6,0 Prozent mehr Geld, während die Arbeitgeber wegen der demografischen Situation der Belegschaften vor allem über längere Arbeitszeiten für ältere Beschäftigte sprechen wollen.

Die Tarifverhandlungen werden regional begonnen, danach aber planmäßig auf Bundesebene zusammengezogen. Die erste Runde auf nationaler Ebene ist für den 7. Mai in Hannover geplant.