Hamburg (SID) - Nach zahlreichen Menschenrechtsorganisationen hat auch der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte die Absage des umstrittenen Formel-1-Rennens in Bahrain gefordert. Man könne nicht einfach übergehen, dass es in dem Land ein antiquiertes Regime gebe, das die Bevölkerung grausam unterdrücke, sagte der Grünen-Politiker Tom Koenigs dem Sender NDR Info. Eine Zusammenarbeit mit Diktatoren dürfe es nicht geben, auch nicht im Sport, erklärte er.

Der Große Preis von Bahrain wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) stattfinden. Am Freitagmorgen begann bereits das erste freie Training.