Köln (SID) - Mit seinem Abschied von Schalke 04 und dem europäischen Fußball stößt Weltstar Raúl bei seinen spanischen Landsleuten vorwiegend auf Unverständnis. Bei einer Online-Umfrage der Sporttageszeitung Marca meinten 55,8 Prozent, der 34-Jährige habe die falsche Entscheidung getroffen.

Auch Kolumnist Tomás Roncero im Konkurrenzblatt As schrieb: "Es schmerzt, weil Schalke in der nächsten Saison in der Champions League spielt und er seine makellose Erfolgsbilanz ausbauen könnte, die ihn auf den Everest der Torjäger der Mutter aller Wettbewerbe geführt hat."

Für das angekündigte Abschiedsspiel für Raúl 2013 auf Schalke hat der Kolumnist wenig Verständnis: "Mein Blut kocht. Ich frage mich zornig: Worauf wartet Madrid noch, um ein weltweite Huldigung im Bernabéu anzukündigen? Raúl ist das Wahrzeichen von Madrid, und die Fans wollen ihn umarmen und ihm sagen, dass man auf ihn wartet. Von Raúl in den Himmel. Komm zurück!"