Athen (dpa) - Die griechische Küstenwache und vorbeifahrende Schiffe haben am Morgen rund 150 Migranten vor der Küste südlich der Halbinsel Peloponnes gerettet. Die Migranten hatten nach Angaben der Küstenwache per Handy ein Notsignal gesendet. Ihr Boot drohte wegen stürmischer Winde und starken Seegangs unterzugehen. Wie Radiosender der Region der Hafenstadt Gytheion berichteten, sind die Migranten wohlauf. Die Behörden vermuteten zunächst, dass die Migranten nach Italien zu fahren planten. Wegen eines Sturmes mussten sie jedoch Griechenland ansteuern. Sie sollen aus afrikanischen Staaten stammen.