Washington (dpa) - Immer mehr Amerikaner sind auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen. Im vergangenen Jahr bezog jeder siebte US-Bürger Lebensmittelmarken. Das gab das Haushaltsbüro des US-Kongresses bekannt - Das sind 70 Prozent mehr als noch vor Beginn der Wirtschaftskrise 2007. Nach Berechnungen der Behörde wird der Bedarf bis 2014 noch weiter steigen. Erst danach wird sich den Prognosen zufolge die allmähliche Erholung der Wirtschaft auf die Bedürftigkeit der Niedrigverdiener im reichsten Land der Welt auswirken.