Washington (dpa) - Im Skandal um die Todesschüsse auf den schwarzen Teenager Trayvon Martin in Florida ist der zuständige Polizeichef zurückgetreten. Laut US-Medien hat er sein Büro bereits vorübergehend geräumt. Die Öffentlichkeit hatte ihm angekreidet, dass er den Hobby-Wachmann Georg Zimmerman nicht hatte festnehmen lassen, nachdem dieser den 17-jährigen Teenager auf einer Patrouille erschossen hatte. Zimmerman beruft sich auf Notwehrgesetze. Er ist inzwischen wegen Mordes angeklagt worden, kam aber bis zur Verhandlung gegen Kaution auf freien Fuß.