Teheran (dpa) - Mit einer Viren-Attacke haben Hacker ein wichtiges iranisches Ölexport-Terminal kurzzeitig lahmgelegt. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Fars und berief sich auf das Ölministerium in Teheran. Demnach konnte das Öl-Terminal auf der Insel Charg im Persischen Golf nach einiger Zeit wieder normal in Betrieb gehen. Ein Sprecher sagte der Agentur zunächst, Rechner des Ölministeriums seien mit einem Virus infiziert worden. Wichtige Daten seien nicht beschädigt, sondern nur einige weniger wichtige Dateien gelöscht worden. Der Hackerangriff soll aus dem Ausland gekommen sein.