Wien (dpa) - Die Vereinten Nationen haben erstmals den weltweiten Schaden durch organisiertes Verbrechen, Drogenschmuggel und Menschenhandel berechnet: Er liegt bei 2,1 Billionen Dollar, umgerechnet 1,6 Billionen Euro, jährlich. Damit entspricht er etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens oder Großbritanniens. Die für das Jahr 2009 ermittelte Schadenssumme entspricht außerdem 3,6 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, teilte der Leiter des UN-Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung mit. Allein Menschenhändler kassieren demnach jährlich etwa 32 Milliarden Dollar.