Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank hat den Abwärtstrend im ersten Quartal gestoppt. Unter dem Strich verdiente das Institut in den ersten drei Monaten des Jahres 1,4 Milliarden Euro, wie der deutsche Branchenprimus mitteilte. Das war gut ein Drittel weniger als im starken Vorjahreszeitraum.

Es ist die letzte Quartalsbilanz unter der Führung von Josef Ackermann. Von Oktober bis Dezember hatte das Unternehmen lediglich 186 Millionen Euro verdient und nur dank Steuereffekten einen Verlust vermieden. Analysten hatten mit einem höheren Gewinn gerechnet. Die Deutsche Bank verwies zur Begründung auf Sonderbelastungen durch den Verkauf des Pharmaunternehmens Actavis am Vortag und weitere Kosten für Rechtsstreitigkeiten.

Vor Steuern verdiente der deutsche Branchenprimus zu Jahresbeginn knapp 1,9 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr war der Gewinn der Deutschen Bank angesichts der sich stetig verschärfenden Schuldenkrise in Europa von Quartal zu Quartal gesunken. Im Schlussviertel musste der Konzern vor Steuern sogar einen Verlust melden. Bei der letzten Quartalsbilanz unter Ackermann profitierte die Bank nun von der Erholung des Investmentbankings.