München (dpa) - Bei der Euro-Rettung kommen einem Zeitungsbericht zufolge wieder die umstrittenen zusätzlichen Hilfen für klamme Banken ins Spiel. Die Europäische Zentralbank und die Gruppe der Euro-Länder prüften derzeit, wie Banken direkt an Mittel des Euro-Rettungsfonds ESM kommen können, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Damit solle vermieden werden, dass ein ganzes Land den Fonds anzapfen muss, obwohl nur den Banken geholfen werden soll. Deutschland als größter Geldgeber ist dagegen. Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte sich vehement gegen eine direkte Kreditvergabe des ESM ausgesprochen.