Gießen (dpa) - Nach dem Fund von drei Babyleichen im hessischen Langgöns bestreitet die Mutter, ihre Kinder getötet zu haben. Die Frau habe von Totgeburten gesprochen, so die Staatsanwaltschaft. Ob die Aussage der 40-Jährigen der Wahrheit entspreche, werde noch geprüft. Bis dahin bleibe es beim Anfangsverdacht eines Tötungsdelikts. Die Babys waren bei Auflösung der Wohnung der Frau in Kühlboxen entdeckt worden. Zwei der Säuglinge waren Jungen. Das Geschlecht des dritten Kindes ist noch nicht geklärt.