München (dpa) - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat ein allgemeines Alkoholverbot in Zügen nach Hamburger und Münchner Vorbild abgelehnt. Die Probleme würden so nicht gelöst, sagte er dem «Focus». Personell, finanziell und rechtlich wäre ein flächendeckendes Verbot nicht durchsetzbar. Verkehrsunternehmen könnten aber gezielt strengere Regeln über ihr Hausrecht verankern. Die Deutsche Bahn hatte Gespräche mit der Bundesregierung über eine Gesetzesänderung angekündigt, um Randalierer unter Androhung eines Bußgeldes aus ihren Zügen werfen zu können.