Kiel (dpa) - Die CDU ist bei der Landtagswahl in Schleswig- Holstein nach einer als repräsentativ bezeichneten Schätzung des Landeswahlamtes äußerst knapp stärkste Kraft geworden.

Die Partei mit Jost de Jager an der Spitze kam nach Auszählung von 70 der 91 repräsentativ ausgewählten Wahlbezirke auf 30,6 Prozent (2009: 31,5), teilte die Wahlbehörde in Kiel gegen 20.00 Uhr mit. Die SPD erhielt 30,3 Prozent (25,4). Die FDP kam auf 8,3 Prozent (14,9), die Grünen erreichten 13,2 Prozent (12,4), der von der Fünf-Prozent-Klausel befreite Südschleswigsche Wählerverband (SSW) 4,8 Prozent (4,3). Die Piraten ziehen erstmals mit 7,8 Prozent ins Parlament ein. Die Linke fliegt mit 2,3 Prozent (6,0) raus. Zur Mandatsverteilung gab es noch keine Angaben.