Athen (dpa) - Schicksalswahl eines Euro-Sorgenkindes: Griechenland wählt heute erstmals seit dem Ausbruch der schweren Finanzkrise ein neues Parlament. Rund 9,7 Millionen Bürger müssen darüber entscheiden, ob das stark verschuldete Land sein umstrittenes Sparprogramm fortsetzt. Insgesamt dürften diesmal bis zu zehn Parteien in das Parlament einziehen, darunter Vertreter des extremen linken und rechten Spektrums. Die konservative Nea Dimokratia und die sozialistische Pasok müssen mit drastischen Stimmverlusten rechnen.