München (dpa) - Trotz heftiger Kritik beteiligen sich deutsche Banken und Versicherer massiv an umstrittenen Termingeschäften mit Nahrungsmitteln. Besonders engagiert sei über eine US-Tochter der Münchner Versicherungskonzern Allianz, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Das Blatt beruft sich auf eine Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam. Der Konzern wies die Vorwürfe zurück. Nach Recherchen von Oxfam handelt der Versicherer wie kein zweites deutsches Unternehmen mit Nahrungsmitteln. Solche Geschäfte trieben die Preise hoch und verschärften so Hungerkrisen, kritisiert Oxfam.