Bonn (dpa) - Gewerkschaften werfen der Deutschen Post DHL vor, in Ländern außerhalb Europas Arbeitnehmerrechte zu verletzen. Die Post-Logistiktochter DHL habe eine «beschämende Bilanz» von «Gewerkschaftsvermeidung» und beim Einsatz von schlecht bezahlten Zeit- und Leiharbeitskräften, heißt es. Das hätten Untersuchungen von UNI Global Union und der Internationalen Transportarbeiter-Föderation ergeben. Ein Post-Sprecher sagte, das Unternehmen arbeite gemäß nationaler Gesetze und Gepflogenheiten mit den Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften der jeweiligen Länder zusammen.