Athen (dpa) - Knapp eine Woche nach den Neuwahlen in Griechenland stehen die Chancen zur Bildung einer breiten Mehrparteien-Koalition schlecht. Der Vorsitzende der Sozialisten, Evangelos Venizelos, will heute das Mandat zur Regierungsbildung zurückgeben. Ihm war es nicht gelungen, mit den Konservativen, der kleinen Partei Demokratische Linke und den Radikallinken ein tragfähiges Bündnis zu schmieden. Alle Hoffnungen ruhen auf Staatspräsident Karolos Papoulias. Am Montag wird sich voraussichtlich entscheiden, ob die Bildung einer Pro-Euro-Regierung zustande kommt oder Neuwahlen nötig werden.