Leipzig (dpa) - Die reiche Musikgeschichte Leipzigs können Spaziergänger jetzt auf einem fünf Kilometer langen Rundweg erkunden. Mit einem großen Musik- und Bürgerfest wurde die Leipziger Notenspur am Samstag eingeweiht.

In den Boden eingelassene geschwungene Edelstahl-Intarsien führen zu 23 Wirkungsstätten berühmter Komponisten wie Richard Wagner, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

«Die Notenspur soll Musikbegeisterte durch 800 Jahre Leipziger Musikgeschichte führen und Orte über die Epochen hinweg verbinden», erklärte der Initiator Werner Schneider bei der offiziellen Einweihung.

Die Notenspur beginnt am Gewandhaus und schlängelt sich unter anderem vorbei an den Wohn- und Wirkungsstätten der berühmten Komponisten. An den Stationen bieten les- und hörbare Erläuterungen, Klangbeispiele und kleine Hörspiele einen Einblick in die Geschichte der Musikstadt.

Jetzt bewirbt sich Leipzig mit dem musikalischen Stadtführer um einen Platz auf der Unesco-Weltkulturerbeliste. «In keiner anderen Stadt findet man auf so kleinem Raum so viel Musikgeschichte von Weltbedeutung», sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD).

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