Berlin (dpa) - Die CSU hat nach dem Wahldesaster der CDU in Nordrhein-Westfalen ein Krisentreffen der Parteivorsitzenden der schwarz-gelben Koalition im Bund verlangt. Kanzlerin Angela Merkel, Horst Seehofer und Philipp Rösler müssten über die Konsequenzen aus der Wahl beraten, verlangte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt in der «Berliner Runde» der ARD. Dobrindt kritisierte den CDU-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen, der sich im Wahlkampf nicht klar zu einem Wechsel nach Nordrhein-Westfalen bekannt hatte.