Dresden (dpa) - Ungeachtet ihrer Enthaltung bei den Tarifverhandlungen im Pilotbezirk Baden-Württemberg wollen die Metall-Arbeitgeber in Sachsen den Abschluss mittragen. Sachsen werde diesen Abschluss wie alle anderen Bundesländer übernehmen, sagte eine Sprecherin des Verbandes der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie. Nach dem Durchbruch in Sindelfingen hatten sich Arbeitgeber und auch die Gewerkschaft für eine entsprechende Regelung starkgemacht. Der in Baden-Württemberg erzielte Abschluss sieht für die Beschäftigten eine Einkommenserhöhung von 4,3 Prozent vor.