Rom (dpa) - Das Erdbebengebiet im Norden Italiens kommt nicht zur Ruhe. Auch in der vergangenen Nacht erschütterten neue Erdstöße die Region Emilia Romagna. Die beiden schwersten Nachbeben am frühen Morgen erreichten laut Nachrichtenagentur Ansa eine Stärke von 3,7 und 3,6. Insgesamt soll es mehr als hundert kleinerer Nachbeben gegeben haben. Rund 3000 Menschen mussten die Nacht in Zelten, Sporthallen oder bei Freunden und Verwandten verbringen - ihre Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Manche Menschen berichteten dem Sender, dass sie die Nacht aus Angst vor Nachbeben im Auto verbracht hätten.