Paris (dpa) - Dem früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn droht nun auch ein Anklageverfahren wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung. Die französische Justiz weitete ihre Ermittlungen in der Affäre um illegale Sex-Partys mit Prostituierten um diesen Vorwurf aus. Es bestehe ein Anfangverdacht, dass es im Dezember 2010 zu Handlungen gekommen sei, die als gemeinschaftliche Vergewaltigung einzustufen seien. Das teilte die Staatsanwaltschaft im französischen Lille mit. Von dort aus sollen die Sex-Partys organisiert worden seien. Hintergrund sind Aussagen von Prostituierten.