Berlin (dpa) - Der Geschäftsführende Parteivorstand der Linken wird sich heute Vormittag erneut mit dem Machtkampf um den Parteivorsitz befassen müssen. Ein Krisentreffen am Abend brachte nach Informationen der «Berliner Zeitung» keine Einigung. Nach wie vor wollen sowohl Bundestagsfraktionsvize Dietmar Bartsch als auch der frühere Parteichef Oskar Lafontaine kandidieren. Lafontaine will aber nur antreten, wenn es keinen anderen männlichen Kandidaten gibt. Bartsch ist nicht zum Rückzug bereit.