Berlin (dpa) - Im Machtkampf um die künftige Parteispitze der Linken setzt Fraktionschef Gregor Gysi weiter auf einen Kompromiss. Er hoffe, dass ein Weg gefunden werde, die unterschiedlichen relevanten politischen Sichten in die Parteiführung angemessen einzubinden, sagte Gysi in Berlin. Gestern hatten sich Fraktionsvize Dietmar Bartsch und Ex-Parteichef Oskar Lafontaine bei einem Treffen nicht einigen können. Bartsch hat bisher als einziger seine Kandidatur für den Parteivorsitz erklärt. Auch Lafontaine steht bereit, verlangt aber, dass es keinen Gegenkandidaten gibt.