Belgrad (dpa) - Der neue serbische Staatspräsident Tomislav Nikolic muss komplizierte Verfassungsprobleme lösen, damit er zügig sein Amt antreten kann. Da vor zwei Wochen erst Parlamentswahlen stattgefunden hatten, könne der bisherige Oppositionsführer seinen Amtseid noch nicht vor der neuen Volksvertretung ablegen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Beta. Möglicherweise müsse dafür noch einmal das alte Parlament zusammenkommen. Das neue Parlament soll erst am 9. Juni seine Arbeit aufnehmen. Die Wahlniederlage des langjährigen Staatschefs Boris Tadic ist deutliche ausgefallen.