Brüssel (dpa) - Grünes Licht für den Badespaß: Die Wasserqualität an Europas klassischen Urlaubsstränden ist gut. In den beliebten Reisezielen Spanien, Italien und Portugal haben vier von fünf Badestellen exzellente Werte.

Das geht aus dem neuesten Bericht zur Qualität der europäischen Badegewässer hervor, den die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel vorstellte. Das sauberste Wasser bieten Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland.

Auch in Deutschland ist Baden und Schwimmen fast überall bedenkenlos möglich. Mehr als 95 Prozent der Gewässer genügen den Mindestanforderungen der EU. Während sich die Qualität der Seen und Flüsse im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat, hat sich das Wasser an Nord- und Ostseestränden allerdings etwas getrübt: 75,3 Prozent der Küstenbadestellen gelten als exzellent, das sind 5,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Fünfzehn der mehr als 2300 Badestellen in Deutschland sollten Schwimmer indes lieber meiden, darunter die Kleine Badewiese in Spandau an der Unterhavel oder der Wißmarer See in Wettenberg bei Gießen.

Die Überwachung der Wasserqualität ist Sache der örtlichen Behörden. Sie messen die Konzentration von Bakterien, die auf Verschmutzung durch Abwässer oder Gülle hinweisen. Für den Badegewässer-Bericht hat die Europäische Umweltagentur die Daten von mehr als 22 000 Küsten- und Inlandsgewässern gebündelt.

Mitteilung der EU-Kommission