Frankfurt/Main (dpa) - Deutlicher kann die Deutsche Bundesbank Griechenland nicht vor einer Abkehr vom vereinbarten Sparkurs warnen: «Die aktuelle Entwicklung in Griechenland ist in hohem Maße besorgniserregend», schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Vor den Neuwahlen in Griechenland drohe die Gefahr, dass die vereinbarten Reform- und Konsolidierungsmaßnahmen nicht umgesetzt werden - doch die sind eine Voraussetzung für umfangreiche Hilfen. «Hiermit wird die Fortführung der Hilfen aufs Spiel gesetzt», so die Bundesbank.