Berlin (dpa) - Nach dem Rückzug von Oskar Lafontaines läuft der Machtkampf bei der Linken völlig aus dem Ruder. Parteivize Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen wollen als weibliche Doppelspitze für einen Generationswechsel in der Parteiführung sorgen. Linke-Chef Klaus Ernst schlug dagegen Lafontaines Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht für die neue Führung vor. Die scheint eine Kandidatur nicht mehr auszuschließen. Einen Durchmarsch von Fraktionsvize Dietmar Bartsch wird es jedenfalls nicht geben.