Wien (dpa) - Ein Vater hat in Österreich seinem achtjährigem Sohn in dessen Schule in den Kopf geschossen und sich später selbst getötet. Der Junge wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen am Freitag in einem Krankenhaus notoperiert.

Der 37-jährige Familienvater war laut Polizei schon früher aufgefallen, weil er gewalttätig war. Vor wenigen Tagen wurde er demnach aus der Wohnung der Familie verwiesen. Ob die Mitschüler die Tat sehen mussten, war zunächst unklar. Schulpsychologen betreuten die Kinder.

Der Mann war am Freitagmorgen in der Schule in St. Pölten, 50 Kilometer westlich von Wien, erschienen. Er schoss auf den Jungen und flüchtete mit einem Auto. Der schwerverletzte Junge wurde sofort von zufällig anwesenden Sanitätern versorgt. Den Mann fand die Polizei eine Stunde später tot in dem Auto.