Kairo (dpa) - Die ägyptische Präsidentenwahl bleibt hochspannend. Erste Ergebnisse aus den Provinzen deuten auf einen Vorsprung für den Kandidaten der Muslimbruderschaft, Mohammed Mursi, hin. Doch noch ist nichts entschieden. Die Muslimbrüder, die bereits die größte Fraktion im Parlament stellen, feierten Mursi trotzdem schon als Sieger. Die staatlichen Medien sprechen dagegen von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mursi, dem unabhängigen Islamisten Abdel Moneim Abul Futuh und dem linken Aktivisten Hamdien Sabbahi. Wahrscheinlich kommt es Mitte Juni zu einer Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten.